Kreative Themenverwaltung in Bad Boll
Thema Missbrauch war vom BMBF bestellt - wurde aber nicht geliefert (und sollte sogar verhindert werden)
Es wird immer interessanter, wie die Reformpädagogen im Bad Boll das Thema sexueller Missbrauch "verwaltet" haben. Ulrich Herrmann und inzwischen auch die Leitung des reformpädagogischen Netzwerks "Blick über den Zaun" (BÜZ) behaupten, es sei vereinbart gewesen, NICHT ÜBER SEXUELLEN MISSBRAUCH ZU SPRECHEN. Deswegen weigerte sich Herrmann auch, dieses Thema zu behandeln. Im neuesten Newsletter des BÜZ heißt es dazu,
"die Tagung (war) begründet anders konzipiert und eine Tagung 'Reformpädagogik und sexuelle Gewalt' nach Abschluss des Runden Tischs „Sexueller Kindesmissbrauch (http://www.bmbf.de/press/3005.php) bereits angekündigt."
Diese Behauptung ist falsch.
Das Bundesbildungsministerium hatte die Boller Tagung gefördert - und zwar explizit mit dem Ansinnen, selbstverständlich auch über sexuellen Missbrauch zu sprechen. Das äußerte die Vertreterin des BMBF direkt vor Ort.
Die große Frage lautet: Wer wollte eigentlich das auf der Hand liegende Thema sexueller Missbrauch verhindern? Und zu welchem Zweck? Und das im Jahr des Missbrauchs 2010?
Die These des BÜZ ist vollkommen abwegig. Nach Informationen von pisaversteher wird gerade erst über eine Tagung "Reformpädagogik und sexueller Missbrauch" gesprochen.
pisaversteher bleibt dran. Weitere Dokumente könnten folgen.
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